Jurymitglieder

2. Förderrunde

Claudia Feest
ist Diplombiologin, Atem- und Bewegungspädagogin und -therapeutin, war Tänzerin, Choreografin, Mitbegründerin der Tanzfabrik Berlin und deren langjährige Künstlerische Leiterin. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Dachverband Tanz Deutschland und Mitglied der Steuerungsgruppe TanzArchiv Berlin. Sie war Koordinatorin beim Senat für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin für das HZT - Pilotprojekt Tanzplan Berlin, Vorsitzende der Tanzkommission NRW, Mitglied des Runden Tisch Tanz Berlin sowie Vorstandsmitglied von Aktion Tanz - Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e.V. Sie lehrt und forscht in Körperwahrnehmung, Atem- und Bewegungslehre im In- und Ausland und ist in eigener Praxis in Berlin tätig. Sie engagiert sich in verschiedenen Jurys im Bereich Tanz und Darstellende Künste in Berlin, NRW und auf Bundesebene.

Sven Neumann
Magister Artium der Literaturwissenschaft, Geschichte, Theater- und Medienwissenschaften. Langjährige Zusammenarbeit mit Achim Freyer als Dramaturg und Produktionsleiter, Herausgabe der Werkdokumentation Freyer-Theater im Auftrag der Akademie der Künste, Alexander-Verlag, Berlin. 2000-2005 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Produktionsleitung Hebbel-Theater Berlin, Intendanz Nele Hertling und HAU, Intendanz Matthias Lilienthal. 2006-2010 Projektmanagement Europaprojekt A Soul for Europe, Stiftung Zukunft Berlin. Als freier Produktionsleiter und Tourmanager Zusammenarbeit u.a. mit Cesc Gelabert, Reinhild Hoffmann, Michael Laub / Remote Control Productions, Tanzcompagnie Rubato, Berlin / Mahjong Dance, Shanghai sowie für das Education-Tanzprojekt der Berliner Philharmoniker mit Vivienne Newport und Sasha Waltz. 2013-2016 Executive Producer Tanz im August, Künstlerische Leitung Bettina Masuch (2013) und Virve Sutinen (ab 2014). Seit 2017 Leitung Produktion Schauspiel bei den Salzburger Festspielen.

Georg Reischl
besuchte nach seiner Ausbildung bei Rosa Hartlieb in Salzburg die Ballettschule der Wiener Staatsoper. Er begann seine Tänzerkarriere bei Liz King in Heidelberg und setzte sie im Scapino Ballett Rotterdam fort, wo er auch als Choreograph debütierte. 1999 wurde Georg Reischl Tänzer des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Anschließend war er zwei Jahre Mitglied der The Forsythe Company, für die er bis 2014 als Gasttänzer für das Stück Decreation tätig war. Zeitgleich zu seinem Engagement am Ballett Frankfurt wurde Georg Reischl permanenter Gastchoreograph des Scapino Balletts und war bis 2010 dessen Hauschoreograf. Als freischaffender Choreograph kreierte er Choreographien für das Tanztheater Wien, das Ballett Frankfurt, die Volksoper Wien, das Theater Kiel, das Theater Augsburg, die abcDance Company St. Pölten, das Ballett Mainz, das Staatsballett Hannover, das Staatstheater am Gärtnerplatz in München und das MichaelDouglas Kollektiv in Köln. Sein Interesse daran, diese Erfahrungen mit einer jüngeren Generation zu teilen, fand Gehör, und es kam zu Zusammenarbeiten mit Hochschulen wie Codarts Rotterdam, Artez Arnheim, ZZT Köln, HfMDK.

Nicole Strecker
Kulturjournalistin für Print, Hörfunk, Online mit Schwerpunkt Tanz- und Theaterberichterstattung für diverse Medien, darunter das Fachmagazin „Tanz“, den Deutschlandfunk, den WDR. Zudem Texte und Essays für Buch- und Fachpublikationen, Kunstkataloge. Für den WDR auch Redakteurin für unterschiedliche Hörfunk-Kultursendungen. Sie war Mitglied in diversen Fachjuries wie der Kunststiftung NRW, dem Fonds Darstellende Künste, der Export- und Kooperationsförderung des Kulturministerium NRW.
 

 

1. Förderrunde

Esther Boldt
arbeitet als Autorin, Tanz- und Theaterkritikerin für Medien wie nachtkritik.de, Theater heute, ZEIT online, tanz Zeitschrift und HR2 Kultur. Zudem verfasste sie Essays über zeitgenössische Ästhetiken für verschiedene Buchpublikationen. Sie unterrichtete „Theaterkritik“ an den Universitäten Frankfurt und Mainz und leitet seit 2019 gemeinsam mit Philipp Schulte die berufsbegleitende „Akademie für zeitgenössischen Theaterjournalismus“, initiiert vom Bündnis der Produktionshäuser.

Claudia Feest
ist Diplombiologin, Atem- und Bewegungspädagogin und -therapeutin, Tänzerin, Choreografin, Mitbegründerin der Tanzfabrik Berlin und deren langjährige Künstlerische Leiterin. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Dachverband Tanz Deutschland, beratendes Vorstandsmitglied bei Aktion Tanz - Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e.V. sowie ehemalige Koordinatorin beim Senat für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin für das HZT - Pilotprojekt „Tanzplan Berlin“. Sie lehrt und forscht in Körperwahrnehmung, Atem- und Bewegungslehre im In- und Ausland sowie in freier Praxis in Berlin. Sie ist in verschiedenen Jurys im Bereich Tanz und Darstellende Künste in Berlin, NRW und auf Bundesebene tätig, war Vorsitzende der Tanzkommission NRW und Mitglied im Runden Tisch Tanz Berlin.

Ulrich Schrauth
ist Initiator sowie Künstlerischer Leiter des „VRHAM! − Virtual Reality & Arts Festival“ in Hamburg und verantwortet als Kreativdirektor diverse internationale Projekte im Bereich der Digitalen Medien. Zusätzlich dazu ist er XR & Immersive Programmer für das BFI London Film Festival. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung in der künstlerischen Planung, Organisation und Kuratierung von Festivals, Theater- und Musikproduktionen. Er arbeitete national und international in verschiedenen Positionen, unter anderem als Künstlerischer Betriebsdirektor des Thalia Theaters in Hamburg, beim Sydney Festival sowie als Künstlerischer Produktionsleiter des internationalen Festivals „Theater der Welt 2017“. Er ist regelmäßig als Jurymitglied tätig, so zum Beispiel u.a. für den „Fedora Digital Art Preis“, Laval Virtual/Frankreich oder „VREFEST“ Rom/Italien. Schrauth studierte Darstellende Kunst und Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen und Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Cornelia Walter
ist seit der Spielzeit 2016/17 künstlerische Projektleiterin des Düsseldorfer Schauspielhauses und persönliche Referentin des Intendanten Wilfried Schulz. Als Referentin für Darstellende Künste und Literatur arbeitete sie von 2012 bis 2016 im Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden. 2011 war sie Projektkoordinatorin des Festivals „Politik im Freien Theater“ in Dresden, einer Kooperation von bpb, Staatsschauspiel Dresden und Hellerau. Sie ist Mitbegründerin des Philosophiefestivals „Denkfiguren“, war Chefredakteurin des „Dresdner Kulturmagazin“, leitete die Internationale Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Kulturforums „riesa efau“.