FAQ

Stand: Juni 2021

1) Wo können Anträge eingereicht werden?

Anträge können bis zum 5. August 2021, 24 Uhr ausschließlich über das Online-Antragsverfahren eingereicht werden.

2) Wer kann einen Antrag stellen?

Freie Ensembles, Künstler*innen, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Archive, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Sitz bzw. Wohnsitz (bei natürlichen Personen) in Deutschland, die nicht über 50% aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

3) Wer ist Antragsteller*in bei Kooperations- und Netzwerkprojekten mit gleichberechtigten Partner*innen?

Auch bei Kooperations- und Netzwerkprojekten mit gleichberechtigten Partner*innen gibt es nur eine/ n Antragsteller*in, der/ die im Falle der Förderung auch Vertragspartner*in der DIEHL+RITTER gUG ist. Es gibt keine Vorgaben seitens des Fonds, wie die Auswahl des/ der Antragsteller*in getroffen werden soll.

4) Können sich Projekte aus der 1. Antragsrunde von TANZPAKT RECONNECT nochmals bewerben?

Ja, eine erneute Antragstellung von Projekten, die bereits gefördert werden, ist möglich. Bereits geförderte Projekte können sich entweder für eine Fortsetzung ihrer geförderten Maßnahme oder für eine neue Maßnahme bewerben.

5) Kann ich mich beraten lassen?

Das Team von DIEHL+RITTER berät Sie bei Bedarf telefonisch und auf Anfrage unter reconnect at diehl-ritter dot de. Die telefonischen Sprechzeiten werden unter Beratung aktualisiert.

Team TANZPAKT RECONNECT

Riccarda Herre und Isabel Niederhagen / Projektleitung
Claudia Engels / Projektkoordination
Isabel Aguirre / Finanzverwaltung
reconnect at diehl-ritter dot de

6) Bekommen Menschen mit einer körperlichen und/ oder sensorischen Behinderung Unterstützung bei der Antragstellung?

Antragsteller*innen mit einer körperlichen und/ oder sensorischen Behinderung können sich für Hilfestellungen an das RECONNECT-Team wenden.

7) Wann ist der frühestmögliche Maßnahmebeginn? Bis wann muss die Maßnahme beendet sein?

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die Maßnahme vor der Jurysitzung bereits begonnen hat oder vorher Ausgaben dafür getätigt oder Verträge geschlossen wurden. Der Förderantrag kann mit einem Antrag auf einen förderunschädlichen vorzeitigen Vorhabenbeginn verbunden werden.

Frühestmöglicher Projektbeginn ist der 1. Oktober 2021. Projektende ist grundsätzlich spätestens 31. Dezember 2022.

8) Welche Fördermittel schließen einander aus?

Das Programm tritt nicht für Leistungen ein, die i.d.R. durch andere staatlichen Hilfs- oder Fördermaßnahmen des Bundes oder der Länder zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie in Anspruch genommen werden können, wie z.B. die Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes des BMWI.

Soweit für eine Maßnahme neben der Förderung aus diesem Programm auch Fördermittel aus anderen – nicht im Zusammenhang mit Covid-19 stehenden – Programmen des Bundes in Anspruch genommen werden sollen, muss sichergestellt sein, dass die Förderungen unterschiedlichen Zwecken dienen und voneinander abgrenzbar sind.
Wir stehen hierzu im regelmäßigen Austausch mit den relevanten Förderprogrammen des Bundes aus dem Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR.

9) Kann ich mich mit demselben Vorhaben bei mehreren Förderprogrammen bewerben?

Ja, Sie können sich mit demselben Vorhaben bei mehreren Förderprogrammen bewerben. Bei einer Bewilligung ziehen Sie ihre ausstehenden Förderanträge zurück. Grundsätzlich gilt: Für ein und dieselbe Maßnahme kann einem Zuwendungsempfänger nur eine Finanzhilfe gewährt werden.

10) Ist das Einbringen eines Eigenanteils Voraussetzung?

Ein Eigenanteil von 10% ist Voraussetzung für eine Förderung. Dieser Eigenanteil kann durch zweckgebundene Zuwendungen Dritter, Eigenmittel sowie unbare Leistungen (unbare Sach- und/ oder Personalleistungen*) eingebracht werden, sofern sie in nachvollziehbarer Weise der Maßnahme zuzuordnen sind.

* Pro geleistete Arbeitsstunde (60 Minuten) pauschal 15,00 Euro, maximal jedoch 10 v.H. der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bis zu einem Höchstsatz von 10.000 Euro. Dabei werden nur die tatsächlich geleisteten und nachgewiesenen Arbeitsstunden (unterschriebene Stundenzettel) berücksichtigt.

11) Gibt es eine Mindest- bzw. Höchstantragssumme?

Das Volumen der beantragten Fördersumme muss in der Regel mindestens 50.000 Euro betragen und darf eine Höchstsumme von 400.000 Euro nicht übersteigen.

Bitte achten Sie darauf, dass die beantragte Fördersumme dem Inhalt Ihrer Maßnahme angemessen ist. Die Jury behält sich vor, die beantragte Fördersumme gegebenenfalls zu kürzen.

12) Welche Ausgaben sind nicht förderfähig?

Kosten für Bewirtungen sowie für bauliche Leistungen sind nicht förderfähig.

13) Wann ist eine Förderung aus formalen Gründen ausgeschlossen?

Folgende Punkte führen zu einer Absage aus formalen Gründen:
- die Antragsfrist (5. August 2021, 24 Uhr) wurde versäumt
- die Antragsunterlagen sind nicht vollständig
- der Beginn der Maßnahme liegt vor der Jurysitzung

14) Muss ein gesondertes Konto für die Maßnahme eingerichtet werden?

Die Einrichtung eines gesonderten Kontos für die Maßnahme ist notwendig; allerdings erst, wenn die Maßnahme für eine Förderung ausgewählt und es zum Abschluss eines Fördervertrags kommt.

15) Gibt es einen Rechtsanspruch auf eine Förderung?

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung durch die DIEHL+RITTER gUG im Rahmen von TANZPAKT RECONNECT.

16) Wann und wie wird über die Entscheidung der Jury informiert?

Unmittelbar nach der Jurysitzung, Ende September 2021, werden die Antragsteller*innen schriftlich über die Entscheidungen der Jury informiert.